ActiDoo GmbH erhält das Qualitätslabel der Uni Paderborn

Der Full-Service-IT-Dienstleister „ActiDoo” wurde am 5. Juli mit dem Qualitätslabel „Unternehmensgründung aus der Universität Paderborn“ ausgezeichnet. Überreicht wurde die Auszeichnung im feierlichen Rahmen des Ideenwettbewerbs „Call for Ideas“ von Prof. Dr. Rüdiger Kabst, Vizepräsident für Wissens- und Technologietransfer und Leiter des Technologietransfer- und Existenzgründungs-Centers der Universität Paderborn (TecUP).

Das Qualitätslabel wird an erfolgreiche Ausgründungen der Universität Paderborn vergeben, die weiterhin eng mit der Hochschule verknüpft sind, z.B. durch gemeinsame Forschungsprojekte, die Unterstützung gründungsinteressierter Studierender und Wissenschaftler oder als Arbeitgeber für Studierende und Absolventen der Universität Paderborn.

Die fünf Gründer Matthias Feldotto, Jens Janiuk, Christian Löer, Marcel Sander und Frank Tripp, kennen sich bereits seit ihrer Studienzeit in Paderborn: 2015 erhielten sie das EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und gründeten schließlich die ActiDoo GmbH. Aktuell vergrößert ActiDoo sich durch den Umzug in den Technologiepark 20 auf 260 qm.

ActiDoo unterstützt Digitalisierungsprozesse in Unternehmen durch individuelle Web- und App-Lösungen – von der Beratung und Prozessanalyse über die Konzepterstellung bis hin zu Betrieb und Wartung der Software. Besonders hervorheben kann ActiDoo sich durch moderne Entwicklungs- und Automatisierungsprozesse und den Blick fürs Design.

Marcel Sander, Geschäftsführer von ActiDoo, freut sich über die Auszeichnung: „Für uns ist es eine große Ehre das Qualitätslabel von der Universität Paderborn zu erhalten, an der wir als Firma unsere Wurzeln haben. Wir danken TecUP, der garage33 und dem gesamten Gründernetzwerk in Paderborn für die vielseitige Unterstützung. Dem Standort Paderborn und der Universität fühlen wir uns sehr verbunden. Wir blicken optimistisch in unsere Zukunft und die der Paderborner Gründerszene.“

Foto (v.l.): Christian Löer, Frank Tripp und Marcel Sander von der ActiDoo GmbH bekamen von Prof. Dr. Rüdiger Kabst, Vizepräsident für Wissens- und Technologietransfer und Leiter des TecUP, das Qualitätslabel verliehen.

Innovationslabor OWL: 23 Gründerteams starten durch

Die Auftaktveranstaltung des hochschulübergreifenden Projekts „Innovationslabor OWL“ an der Fachhochschule Bielefeld war ein voller Erfolg: Die Gründer-Coaches der Unis Paderborn und Bielefeld sowie der Hochschule OWL und der FH Bielefeld betreuen zum Projektstart insgesamt 23 Gründerteams und -ideen aus verschiedenen Branchen, die teils gerade erst zu Papier gebracht, teils schon „marktreif“ sind.

Über ein Jahr lang unterstützen die jeweiligen Gründer-Coaches der beteiligten Hochschulen die Startup-Teams bei ihrer technologie- und wissensbasierten Hochschulausgründung in der Region Ostwestfalen-Lippe. Neben einem intensiven Beratungsangebot profitieren die angehenden Gründerinnen und Gründer von zahlreichen Kontakten zu potenziellen Investoren, etablierten Unternehmen und anderen Startups. Über einen Zeitraum von insgesamt drei Jahren wird das „Innovationslabor OWL“ mit rund 1,3 Millionen Euro durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

Bei der ersten gemeinsamen Netzwerkveranstaltung präsentierten die angehenden Gründerinnen und Gründer ihre Startup-Ideen: Die Ideen reichen vom scharfen Honig oder selbstgebrauten Bier über Lerncoachings und einen virtuellen Kleiderschrank. Dr. Sebastian Vogt aus dem Coaching-Team der Universität Paderborn erklärt die Vorteile der hochschulübergreifenden Zusammenarbeit: „Wir haben uns für das Gründungsprojekt zusammengetan, weil es wichtig ist, unsere Stärken an den einzelnen Hochschulen gegenseitig zu nutzen.“ Prof. Dr. Tim Kampe von der FH Bielefeld ergänzt, dass „im Innovationslabor OWL besondere Fähigkeiten, Kompetenzen und Vielseitigkeiten zusammenkommen“. Von frischen Ideen bis zu Prototypen sei alles dabei.

Die Universität Paderborn geht hierbei mit acht Teams an den Start: Die Gründungsideen kommen aus den Bereichen der Mode-Industrie, der App-Entwicklung bishin zur Lebensmittel-Industrie. So möchte das Gründerteam von „Green Card“ etwa eine Online-Ticketbörse entwickeln, um dem umständlichen Ticketvorverkauf bei lokalen Veranstaltungen entgegenwirken. Ein weiteres Gründerteam widmet sich der industriellen Klassifizierung durch neuronale Netze und Bildverarbeitung. Das Startup-Projekt „Pixelmatrix“ hingegen umfasst die Entwicklung hochwertiger LED-Tische, die interaktiv mit dem Benutzer agieren können. Die Gründer haben bereits einen Prototyp entwickelt, der mit einer eigens entwickelten App steuerbar ist. Eine weitere Startup-Idee umfasst die Entwicklung einer Plattform zur Kulturförderung: Die digitale Schreibwerkstatt soll zur kollektiven Konzipierung fiktionaler Fernsehserien beitragen. Das fünfte Team widmet sich der Kreation einer neuen Geschmacksrichtung, indem sie speziellen Honig kreieren, der mit unterschiedlichen Lebensmitteln kombinierbar ist. Das Team von „Let’s Look“ möchte Menschen durch die Entwicklung eines virtuellen Kleiderschranks bei der Outfitwahl unterstützen. Das Gründungsprojekt „MyMeal“ entwickelt eine App, die ideal auf den Nutzer abgestimmte Rezeptvorschläge generieren soll.

Bei jazzigen Klängen des NÉK-Trios konnten die angehenden Gründerinnen und Gründer erste Erfahrungen austauschen und Kontakte knüpfen. Die nächste Netzwerkveranstaltung wird an einer anderen der vier beteiligten staatlichen Hochschulen stattfinden und ist bereits in Planung.

Foto 1 (Katharina Stupp): Vertreterinnen und Vertreter der Coaching-Teams: v. l. Prof. Dr. Uwe Rössler (FH Bielefeld), Lilian Izsak (Uni Paderborn), Arthur Hartel (Uni Paderborn), Lilli Seboldt (Uni Bielefeld), Lukas Gawor (Uni Bielefeld), Ricarda Jacobi (Hochschule OWL), Dr. Sebastian Vogt (Uni Paderborn) und Prof. Dr. Tim Kampe (FH Bielefeld).

Foto 2 (Katharina Stupp): Erstes Netzwerktreffen vom Innovationslabor OWL: Die Gründerinnen und Gründer kamen mit Vertreterinnen und Vertretern der Coaching-Teams.

 

Business Angel Netzwerk OWL

NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Pinkwart im Austausch über das Business Angels Netzwerk OWL

Am Donnerstag, 8. Februar, besuchte Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, das Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) in Paderborn. Im Zuge seines Besuchs begrüßte Pinkwart Vertreter und Startups aus der Universität Paderborn, um sich über die neusten Entwicklungen des durch Landesmittel geförderten Projekts „Business Angels Netzwerk OWL“ (BAN.OWL) auszutauschen.

Der Einladung des Wirtschafts- und Digitalministers folgten Prof. Dr. Rüdiger Kabst, Vizepräsident für Technologietransfer und Marketing der Universität Paderborn, Dr. Sebastian Vogt, Geschäftsführer des Technologietransfer- und Existenzgründungs-Centers der Universität Paderborn (TecUP), Lea Hansjürgen, Netzwerkmanagerin des BAN.OWL, sowie Marcel Hartmann, Mitgründer des Startups Intab Pro. Gemeinsam stellten sie die Relevanz des Netzwerks für die Region OWL dar.

„Das Business Angels Netzwerk entsteht vor dem Hintergrund, dass auch in Ostwestfalen-Lippe qualifizierte Business Angels – jene Investoren, die neben Kapital auch Know-how und Kontakte in Jungunternehmen investieren – mehr denn je gefragt sind“, erklärte Kabst. Ziel des BAN.OWL ist es daher, Privatinvestoren und Startups in Ostwestfalen-Lippe bestmöglich zu vernetzen, um das regionale Startup-Ökosystem nachhaltig zu fördern und attraktiv zu gestalten. Denn, so Vogt, „um wachsen zu können, wandern Startups dahin, wo das Geld ist. Der Zugang zu Wachstumskapital ist demnach essentiell, um erfolgreiche Startups langfristig in der Region zu halten.“ Bereits nach einem halben Jahr zieht Lea Hansjürgen, Netzwerkmanagerin des BAN.OWL, eine positive Bilanz: „Wir haben den richtigen Nerv getroffen, denn zahlreiche Unternehmer und Privatinvestoren aus OWL nehmen unsere Angebote dankend an. Im Prinzip sprechen die Investitionen für sich.“ Tatsächlich habe sich die Landesförderung bereits nach kürzester Zeit ausgezahlt: Die im Rahmen des BAN.OWL getätigten Investitionen von Business Angels überstiegen bereits heute die Fördersumme des Landes um ein Vielfaches.

Minister Pinkwart sagte: „Das Netzwerk der Business Angels in Ostwestfalen-Lippe bietet Gründerinnen und Gründern eine ideale Gelegenheit, sich mit Unternehmern und Kooperationspartnern auszutauschen und Investoren für ihre Geschäftsideen zu begeistern. Ich wünsche mir viele solcher Initiativen, um Nordrhein-Westfalen zum attraktivsten Gründerstandort in Deutschland zu machen.“ Dazu Marcel Hartmann, Mitgründer des Paderborner Startups „Intab Pro“: „Für mich als Jungunternehmer ist das Gründerökosystem rund um den Paderborner Gründungsinkubator – garage33 – ein Glücksfall. So hat der OWL Startup Pitch uns etwa geholfen, interessante Business Angel für unsere Startup-Idee zu gewinnen.“

Die Inhalte, Angebote und Veranstaltungen entwickelt das Technologie- und Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn (TecUP) gemeinsam mit und anhand des aktuellen Bedarfs der Business Angels in OWL. So werden in den kommenden Jahren qualifizierte Fachvorträge erfahrener Business Angels sowie Vernetzungs- und Pitch-Veranstaltungen mit den regionalen Startups stattfinden.

Business Angel Netzwerk OWL

Foto (Universität Paderborn): (v. l.) Prof. Dr. Rüdiger Kabst, Vizepräsident für Technologietransfer und Marketing der Universität Paderborn, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Lea Hansjürgen, Netzwerkmanagerin des BAN.OWL, Dr. Sebastian Vogt, Geschäftsführer des Technologietransfer- & Existenzgründungs-Centers der Universität Paderborn (TecUP), sowie Marcel Hartmann, Mitgründer des Startups Intab Pro.

 

Technologiefonds OWL investiert in StudyHelp

Dass Bildung boomt, spürt der junge Bildungsdienstleister StudyHelp täglich an seinen Anmeldezahlen. Jetzt hat das Paderborner Startup einen finanzkräftigen Investor gefunden, um den Trend zu befeuern. Als erstes Unternehmen überhaupt erhält StudyHelp ein hohes sechsstelliges Investment vom Technologiefonds OWL. Als Venture Capital-Fonds stellt der Technologiefonds OWL Kapitalbeteiligungen für junge, zukunftsorientierte Unternehmen mit potenzialstarken Geschäftsmodellen bereit.

„Nachdem wir vom Technologiefonds erfahren hatten, fanden wir durch das Technologietransfer- und Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn schnell zueinander“, so Gründer Daniel Weiner. Das Team des Startups überzeugte die Investoren durch einen Pitch vor dem Entscheidungsgremium. „Bei StudyHelp überzeugte uns vor allem die Kombination aus dem zielstrebigen Team und einem durchdachten, innovativen Konzept“, erklärt Stefan Bölte vom Technologiefonds OWL seine Entscheidung. Am Investment beteiligt sind außerdem zwei Paderborner Traditionsunternehmer als Business Angels.

Anders als viele andere Anbieter konzentriert sich StudyHelp auf die Kombination von Kursen und Büchern mit zahlreichen kostenlosen 24/7 Onlineangeboten. Mithilfe der Investition möchte das Unternehmen sein Angebot in diesem Jahr ausweiten. Vor allem mit Mathematik Intensivkursen für Schüler und Studierende, Lerncoachings und dem hauseigenen Verlag möchte sich das Startup in der Spitzengruppe des deutschen Nachhilfemarkts etablieren.

Mehr Informationen zur StudyHelp GmbH im Internet: https://www.studyhelp.de/

Foto (Technologiefonds OWL; v.l.): Julian Droste, Maximilian Fleitmann, Stefan Bölte, Patrick Burmann, Carlo Oberkönig und Daniel Weiner.

Prof. Dr. Rüdiger Kabst wird als einer der führenden HR-Köpfe 2017 ausgezeichnet

Am Mittwoch, 15. November, wurde Prof. Dr. Rüdiger Kabst, Vizepräsident für Technologietransfer und Marketing sowie Leiter des Technologietransfer- und Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn (TecUP) und Lehrstuhlinhaber für International Business – im Rahmen des Haufe Talent Management Gipfels in Berlin – von der Fachzeitschrift Personalmagazin als einer der führenden HR-Köpfe 2017 ausgezeichnet.

Alle zwei Jahre erstellt die Redaktion des Personalmagazins eine Liste der „40 führenden HR-Köpfe“, in diesem Jahr bereits zum achten Mal. Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten in den Kategorien Manager, Wissenschaftler und Berater. „Im Unterschied zu anderen Awards wollen wir nicht drei Superstars auszeichnen, sondern 40 Persönlichkeiten. Damit signalisieren wir, dass es eine breite Gruppe von Leuten gibt, die das Personalmanagement voranbringen”, erklärt Reiner Straub, Herausgeber des Personalmagazins.

Kabst wird insbesondere für seine Rolle als „Brückenbauer“ zwischen den beiden Welten der Wissenschaft und Praxis geehrt. Mit seiner Auszeichnung 2017 ist Kabst bereits zum fünften Mal in Folge im „who is who“ des deutschen Personalwesens vertreten. Maßgeblich für die Beurteilung war das Wirken in den letzten zwei Jahren.

Für die Aufnahme in die Liste müssen die Anwärter verschiedene Kriterien erfüllen. Aus den Einreichungen der Leser und den Recherchen der Redaktion entstand eine Nominierungsliste von 100 Personen, die auf Grundlage folgender Kriterien durchgecheckt werden: Exzellenz im Fachgebiet, Einfluss auf Meinungsbildung in HR, Promotor eines Themas und Machtfaktor in der Branche.

Foto (TecUP): Prof. Dr. Rüdiger Kabst.

Innovationslabor OWL TecUP Vogt

NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart überreicht Förderbescheid für InnovationslaborOWL

Am Freitag, 27. Oktober, überreichte Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, in Düsseldorf den offiziellen Förderbescheid für das Projekt „InnovationslaborOWL“ an Dr. Sebastian Vogt, Geschäftsführer des Technologietransfer- und Existenzgründungs-Centers der Universität Paderborn (TecUP), der den Bescheid stellvertretend für die beteiligten Hochschulen des Campus OWL Universität Paderborn, Universität Bielefeld, Hochschule Ostwestfalen-Lippe und die Fachhochschule Bielefeld entgegennahm. Das InnovationslaborOWL wird über einen Förderzeitraum von drei Jahren mit rund 1,3 Millionen Euro gefördert.

„Ziel des Kooperationsprojektes ist es, OWL als Gründer- und Hightech-Standort weiter zu stärken“, erklärt Pinkwart. Das Innovationslabor OWL spricht an den Standorten Bielefeld, Detmold, Gütersloh, Höxter, Lemgo, Minden, Paderborn und Warburg eine Zielgruppe von rund 65.000 Studierenden und Wissenschaftler/-innen an. Im Rahmen des Projektes werden drei Kohorten von Start-ups über jeweils zwölf Monate qualifiziert, um so erfolgreiche Geschäftsideen zu entwickeln und in die Umsetzung zu bringen. Die Gründungsprojekte sind auf die vier Hochschulen verteilt und werden vor Ort durch Teams qualifizierter Coaches betreut. Insgesamt sollen hierdurch bis zu 45 Start-ups bzw. bis zu 100 Gründer/-innen betreut werden.

„Die starke Vernetzung der Hochschulpartner im InnovationslaborOWL wird vor allem Vorteile für Gründerinnen und Gründer generieren, da sie von den Stärken aller OWL Hochschulen profitieren können“, so Vogt.

Die Know-how-Vermittlung des InnovationslaborOWL erfolgt anhand eines umfangreichen Programms aus zielgerichteten Trainingseinheiten, die den Start-ups je nach Reife und Bedarf bereitgestellt werden. Darüber hinaus können sich die Gründerinnen und Gründer bei hochschulübergreifenden Netzwerktreffen untereinander austauschen und Kontakte zu externen Kooperationspartnern aus der gesamten Region OWL aufbauen. Jedem Start-up wird entsprechend der geplanten Entwicklung ein Markt-Mentor vermittelt. Hierbei handelt es sich um eine erfahrene Führungspersönlichkeit aus der Region, die den Entwicklungsprozess der Gründerinnen und Gründer über zwölf Monate hinweg begleitet und neben fachlicher Kompetenz, auch das persönliche Netzwerk mit einbringt.

„Die Förderung von Start-ups und jungen Gründern ist ein wichtiger Baustein für die gute wirtschaftliche Entwicklung einer Region. Die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft trägt maßgeblich dazu bei, innovative Produkte, Prozesse oder Geschäftsmodelle auf den Markt zu bringen“ erklärt Vogt.

Das InnovationslaborOWL wird neben der starken Einbindung in die regionalen Gründernetzwerke, vor allem an den beteiligten Partnerhochschulen, maßgebliche Synergieeffekte erzielen und gemeinsame Strukturen, Maßnahmen und Angebotsformate zur Gründungsförderung schaffen.

Innovationslabor OWL TecUP Vogt

Foto (TecUP, v.l.): Dr. Sebastian Vogt, Geschäftsführer von TecUP, und Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart.

Entrepreneurship Research Newcomer Award 2017 – Forscher der Universität Paderborn ausgezeichnet

Im Rahmen der 21. Interdisziplinären Jahreskonferenz zu Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand (G-Forum) wurden Prof. Dr. Rodrigo Isidor, Eva Alexandra Schmitz, Dr. Holger Steinmetz und Jun.-Prof. Dr. Marius Wehner am 5. Oktober in Wuppertal für ihr neustes Paper mit dem „Entrepreneurship Research Newcomer Award 2017“ ausgezeichnet.

Das vom Autorenteam verfasste Paper „How counter-stereotypical information can change the beliefs and attitude towards entrepreneurship: An experimental study” thematisiert, inwieweit sich die Vorstellung einer „Unternehmensgründung“ auf die Einstellung gegenüber Unternehmensgründung auswirkt. Die Autoren zeigen, dass die allgemeine Vorstellung über den „Beruf“ des Gründers vorrangig aus individualistischen (z.B. Macht, Leistung, Einfluss) und weniger aus kommunalen Erwartungen (z.B. Nähe zu anderen Menschen, anderen Menschen helfen) besteht. Mithilfe eines Experimentes wurde im Anschluss verdeutlicht, dass das Bild über „Unternehmensgründungen“ positiv beeinflusst wird, wenn insbesondere kommunale Erwartungen eingeschlossen werden. Probanden entwickelten eine positivere Einstellung gegenüber „Gründungen“, nachdem sie auf einen Bericht mit höheren kommunalen Erwartungen über eine Unternehmensgründung reagierten. Die Studie bietet somit einen Ansatzpunkt zur Verbesserung des Gründungsklimas sowie zur Steigerung der Attraktivität von Unternehmensgründungen und kann so zu einer stärkeren Unterstützung von Gründungen beitragen.

Der von der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.V. ausgelobte und auf 1.000€ dotierte Preis wurde von Prof. Dr. Andreas Kuckertz (Universität Hohenheim und Juryvorsitzender) und Klaus Krummrich (Wissenschaftsförderung der Sparkassenfinanzgruppe e.V.) an die Preisträger überreicht.

Foto (v.l.): Klaus Krummrich (Wissenschaftsförderung der Sparkassenfinanzgruppe e.V.), Dr. Holger Steinmetz (Universität Paderborn), Prof. Dr. Rodrigo Isidor (Universität Passau), Eva Alexandra Schmitz (Universität Paderborn) und Prof. Dr. Andreas Kuckertz (Universität Hohenheim und Juryvorsitzender). Nicht im Bild: Jun.-Prof. Dr. Marius Wehner (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf).

 

 

Der MARKTCHECK beim Paderborner Existenzgründungstag

Wie gut ist meine Geschäftsidee? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen muss ich beachten? Kann ich meinen Firmennamen schützen lassen? Bekomme ich Zuschüsse für die Startphase? All diese Fragen konnten am Freitag, 22. September, bei der STARTPHASE im Technologiepark Paderborn geklärt werden.

Ganz neu beim Gründungstag war diesmal der MARKTCHECK, den die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn gemeinsam mit dem Technologietransfer- und Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn (TecUP) entwickelt hat. Im Vorfeld wurden fünf Gründungsteams unter allen Bewerbern ausgewählt, um ihre Gründungs- und Produktidee zu präsentieren. Das Publikum bildete die Jury, stellte Fragen und gab so wichtiges Feedback. „Wir freuen uns, dass das neue Programm des Existenzgründungstages so gut angenommen wurde. Es besteht ein großes Interesse daran, neue Gründungs- oder Produktideen bereits im Vorfeld zu testen und mit anderen zu besprechen“, so Maria Reimer von der Wirtschaftsförderung Paderborn.

Diese Gründerinnen und Gründer stellten ihre Ideen vor und begeisterten die Jury: Manuel Planella von ManPlan Fashion präsentierte seinen innovativen Einstecktuchhalter für Anzugträger und Sakko-Liebhaber. Conrad Berhörster von toncat erläuterte, wie jeder Anwender selbst gedrehte Videos mit eigener Musik unterlegen kann. Brigitte Heik und Michael Freyer präsentierten das selbstentwickelte Brettspiel „Lachen ersetzt ein Ei“ für Demenzpatienten. Selin Sevinc und Abbas Köksal von FrischTuch stellten die Planung einer Produktion von Frischetüchern vor. Den Abschluss des MARKTCHECK bildete die Paderborner Künstlerin Nelo Thies mit ihrem neuen Objekttheater über Wäsche(Alb)Träume.

Über 70 Gründungsinteressierte nutzten das vielfältige Angebot des diesjährigen Existenzgründungstages, der von der Handwerkskammer OWL, der Paderborner Zweigstelle der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn durchgeführt wurde.

 

Foto 1 (TecUP, v.l.): Beim MARKTCHECK mit Lea Hansjürgen (TecUP) und Conrad Berhöster (toncat); Foto 2 (TecUP): Brigitte Heik.

NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart überreicht Förderbescheid an garage33

Am Donnerstag, 3. August, überreichte Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, im Rahmen seiner Sommertour den offiziellen Förderbescheid an Prof. Dr. Rüdiger Kabst, Vizepräsident für Technologietransfer und Marketing der Universität Paderborn. Mit der Förderung des Projektes „garage33 – Formatentwicklung und Begleitforschung“ werden ambitionierte Ziele für den Hightech-Standort Paderborn verfolgt.

Das Teilprojekt ist wesentlicher Bestandteil des Projektes „garage33“ des Technologietransfer- und Existenzgründungs-Centers (TecUP) der Universität Paderborn und wird die nächsten drei Jahre mit ca. 750.000 Euro gefördert. Unterstützt werden mittelständische Unternehmen bei der Entwicklung von disruptiven Innovationen.

Im Testumfeld der „garage33“ wird ein Portfolio an Formaten erforscht, erprobt und entwickelt, das mittelständische Unternehmen dazu befähigt, in kurzen Intervallen disruptive Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle zu erarbeiten. Das Projekt soll die Erprobung und Bereitstellung eines Innovationsquartiers sowie den Zugang zu unternehmens- und branchenfremden Querdenkern ermöglichen. Es wird ein Grundstein für neue Digitalisierungs-Start-ups und Spin-offs gelegt.

Prof. Dr. Rüdiger Kabst bedankte sich für die Unterstützung der „garage33“ und erklärte die Erfolgsstrategie: „Formatentwicklung und Begleitforschung sind elementar für ein erfolgreiches Gründen. Wir bieten mit der garage33 nicht nur einen Raum für Start-ups, sondern mit dem Technologietransfer- und Existenzgründungs-Center (TecUP) und den dort arbeitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auch eine qualifizierte und wissenschaftliche Betreuung.“

Minister Pinkwart und die Universität Paderborn sind davon überzeugt, dass der Aufbau dieses Gründerökosystems rund um die „garage33“ überregional Strahl- und Sogkraft entwickeln wird.

Foto [„garage33“, Johannes Pauly]: (v.l.): Prof. Dr. Rüdiger Kabst, NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Bürgermeister Michael Dreier.

Uni zeichnet enpit GmbH & Co. KG mit dem Qualitätslabel aus

Die enpit GmbH & Co. KG ist mit dem Qualitätslabel „Unternehmensgründung aus der Universität Paderborn“ ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung überreichte Prof. Dr. Rüdiger Kabst, Vizepräsident für Technologietransfer und Marketing der Universität Paderborn und Leiter des Technologietransfer- und Existenzgründungs-Centers (TecUP).

Mit der enpit GmbH & Co. KG wurde ein noch recht junges Unternehmen ausgezeichnet (Gründung 2012). Die Unternehmensgründer Ulrich Gerkmann-Bartels und Andreas Koop studierten beide Informatik an der Universität Paderborn. Das junge IT-Dienstleistungsunternehmen, spezialisiert auf die Herausforderungen der Digitalisierung von Prozessen und Services, unterstützt branchenübergreifend bei der Modernisierung von Produkten und bei der Entwicklung innovativer Services. Enpit beschäftigt mittlerweile 8 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Paderborn und bezieht in den nächsten Monaten sein neues Büro am Marienplatz in der Paderborner City.

“enpit verdeutlicht mit dem Einzug in die neuen Räumlichkeiten die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens in den vergangenen fünf Jahren. Wir freuen uns, dass die Gründer auch weiterhin auf den Standort Paderborn setzen.“, so Kabst. Das Qualitätslabel wird an erfolgreiche Ausgründungen der Universität Paderborn vergeben, die weiterhin eng mit der Hochschule verbunden sind, z. B. durch gemeinsame Forschungsprojekte, der Unterstützung von gründungsinteressierten Studierenden und Wissenschaftlern oder als Arbeitgeber für Studierende sowie Absolventen der Universität Paderborn.

 

Foto 1 (Universität Paderborn, TecUP): Prof. Dr. Rüdiger Kabst zeichnet Ulrich Gerkmann-Bartels und Andreas Koop aus (v.r.n.l.).