Allererste Jurysitzung zum Gründerstipendium.NRW in der garage33

Heute am 17. Juli fand landesweit die erste Jurysitzung zum Gründerstipendium.NRW im Paderborner Innovationsquartier, der garage33, statt. Das Technologietransfer- und Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn (TecUP) ist als akkreditierter Netzwerkpartner zur Auswahl und Vergabe der Gründerstipendien berechtigt. Die Stipendienanwärter pitchten ihre Gründungsideen hierzu vor einer fachkundigen Jury. Die Bandbreite der Ideen reichte von E-Care Lösungen für Seniorenheime bis hin zur digitalen Plattform zur Kursvermittlung.

Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart sagt: „Ich bin begeistert, wie schnell die ersten Pitches für das Gründerstipendium.NRW nach der Veröffentlichung des Programms Ende Juni stattfinden. Heute können sich in Paderborn die ersten Bewerberinnen und Bewerber vor einer Jury präsentieren und die Chance für ein Stipendium ergreifen. Herzlichen Dank an die Netzwerkpartner, die mit Ihrem Engagement den Gründerstandort NRW voranbringen.“

Über das Gründerstipendium.NRW können Gründerinnen und Gründer mit monatlich 1000 Euro bis zu ein Jahr lang gefördert werden – entscheidend hierfür ist eine innovative Geschäftsidee. Das Land will angehenden Gründerinnen und Gründern so den Rücken freihalten, damit sie sich auf die Weiterentwicklung ihrer Geschäftsidee konzentrieren können.

Juror Prof. Dr. Rüdiger Kabst, Vizepräsident für Wissens- und Technologietransfer der Universität Paderborn und Leiter des TecUP, äußert sich erfreut: „Darauf haben die Gründer gewartet! Wir freuen uns sehr, dass TecUP die ersten Teams schnell auf den Weg bringen kann.“

Das Team von Daniel Spears, Thea Rick und Sajjad Pervaiz, mit ihrer E-Care Lösung für Seniorenheime, zum Gründerstipendium.NRW: „Wir sind stolz, dass wir unsere Geschäftsidee schon heute der TecUP-Jury vorstellen können und sind gespannt, wie es weitergeht: Das Gründerstipendium.NRW ist eine Riesenchance für uns, unsere Idee weiter voranzutreiben und in die Umsetzung zu bringen. Der Bewerbungsprozess für das Gründerstipendium.NRW lief total unkompliziert ab.“

Foto (TecUP): „Juroren und BewerberInnen des Gründerstipendiums.NRW“

ActiDoo GmbH erhält das Qualitätslabel der Uni Paderborn

Der Full-Service-IT-Dienstleister „ActiDoo” wurde am 5. Juli mit dem Qualitätslabel „Unternehmensgründung aus der Universität Paderborn“ ausgezeichnet. Überreicht wurde die Auszeichnung im feierlichen Rahmen des Ideenwettbewerbs „Call for Ideas“ von Prof. Dr. Rüdiger Kabst, Vizepräsident für Wissens- und Technologietransfer und Leiter des Technologietransfer- und Existenzgründungs-Centers der Universität Paderborn (TecUP).

Das Qualitätslabel wird an erfolgreiche Ausgründungen der Universität Paderborn vergeben, die weiterhin eng mit der Hochschule verknüpft sind, z.B. durch gemeinsame Forschungsprojekte, die Unterstützung gründungsinteressierter Studierender und Wissenschaftler oder als Arbeitgeber für Studierende und Absolventen der Universität Paderborn.

Die fünf Gründer Matthias Feldotto, Jens Janiuk, Christian Löer, Marcel Sander und Frank Tripp, kennen sich bereits seit ihrer Studienzeit in Paderborn: 2015 erhielten sie das EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und gründeten schließlich die ActiDoo GmbH. Aktuell vergrößert ActiDoo sich durch den Umzug in den Technologiepark 20 auf 260 qm.

ActiDoo unterstützt Digitalisierungsprozesse in Unternehmen durch individuelle Web- und App-Lösungen – von der Beratung und Prozessanalyse über die Konzepterstellung bis hin zu Betrieb und Wartung der Software. Besonders hervorheben kann ActiDoo sich durch moderne Entwicklungs- und Automatisierungsprozesse und den Blick fürs Design.

Marcel Sander, Geschäftsführer von ActiDoo, freut sich über die Auszeichnung: „Für uns ist es eine große Ehre das Qualitätslabel von der Universität Paderborn zu erhalten, an der wir als Firma unsere Wurzeln haben. Wir danken TecUP, der garage33 und dem gesamten Gründernetzwerk in Paderborn für die vielseitige Unterstützung. Dem Standort Paderborn und der Universität fühlen wir uns sehr verbunden. Wir blicken optimistisch in unsere Zukunft und die der Paderborner Gründerszene.“

Foto (v.l.): Christian Löer, Frank Tripp und Marcel Sander von der ActiDoo GmbH bekamen von Prof. Dr. Rüdiger Kabst, Vizepräsident für Wissens- und Technologietransfer und Leiter des TecUP, das Qualitätslabel verliehen.

Call for Ideas 2018: Die Sieger stehen fest

Am 5. Juli pitchten die zehn Finalisten aus Ostwestfalen-Lippe im Forum der VerbundVolksbank OWL eG um den Sieg des Ideenwettbewerbs „Call for Ideas 2018“. Hierzu luden das Technologietransfer- und Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn (TecUP) und die VerbundVolksbank OWL eG gemeinsam ein. Die zehn überzeugendsten Ideengeber stellten in jeweils fünf Minuten ihre Geschäftsidee vor einer hochkarätigen Jury vor.

Eingangs begrüßten Prof. Dr. Rüdiger Kabst, Vizepräsident für Wissens- und Technologietransfer der Universität Paderborn und Leiter des TecUP, sowie Karl-Heinz-Rawert, Vorstandsmitglied der VerbundVolksbank OWL eG, das zahlreich erschienene Publikum zum Finale des diesjährigen Ideenwettbewerbs. Die anschließenden fünfminütigen „Pitches“ begeisterten Jury und Publikum gleichermaßen. Juror Dr. Sebastian Vogt, Geschäftsführer des TecUP, zeigte sich begeistert: „Die Bandbreite und Qualität der Ideen ist in diesem Jahr besonders stark. In der Gründerregion OWL schlummert ein immenses Potenzial.“

Die Jurymitglieder Dr. Claudia Auinger (IHK Ostwestfalen zu Bielefeld), Lena Hartmann (VolksbankVerbund OWL eG), Dr. Sebastian Vogt (TecUP), Maximilian Erdmann (syqlo GmbH) und Dr. Benjamin Nagel (verlinked GmbH) kürten schließlich „Erdbeerreis“ zum Sieger des „Call for Ideas 2018“. Mit ihrem Konzept für eine App zum Aussprache-Training konnte sich das Team von Dagmar Freitag, sowie Antje und Kolja Hey gegenüber der Konkurrenz durchsetzen und bekam den auf 1.000 Euro dotierten Preis verliehen. Den zweiten Platz belegte das Team von „Unchained Robotics“, bestehend aus Malte Obst, Mladen Milicevic, und Anton Veynshter, mit einem Sprachassistenzsystem für industrielle Fertigungsprozesse. Auch Christian und Julian Lienen konnten die Jury mit ihrer Geschäftsidee einer lokalen, datengeschützten Smart Home Lösung überzeugen („PSSH“, Privacy-Preserving Speech-based Smart Home) und belegten den dritten Platz. Der Sonderpreis für die Sozialidee ging diesmal an Daniel Spears mit seiner E-Care Lösung für Seniorenheime.

Neben dem Preisgeld bietet sich den Finalisten vor allem die Möglichkeit, ihre jeweilige Businessidee als Gründer mit der Unterstützung von TecUP und der Volksbank auch in die Tat umzusetzen. Für eine erste Finanzierungshilfe zur Unternehmensgründung bietet TecUP, als akkreditierter Netzwerkpartner, u.a. Hilfestellung bei der Beantragung und Vergabe des „Gründerstipendium.NRW“ an. Gründer können mit monatlich 1000 Euro bis zu ein Jahr lang gefördert werden. Das Land Nordrhein-Westfalen will jungen Unternehmen so den Rücken freihalten, damit sie sich auf ihre innovative Geschäftsidee konzentrieren können.

Foto: Die Juroren, Initiatoren und Teilnehmer des diesjährigen Call for Ideas.

Preisgekrönte 3D-Druck Innovation aus Paderborn: Junges Startup holt begehrten Rapid.Tech Gründeraward

Das Paderborner Jungunternehmen AMendate entwickelt eine innovative Software, die den nahezu vollautomatischen 3D-Druck optimaler Bauteile ermöglicht. Mit ihrer innovativen Idee gewann AMendate im Juni den zweiten Platz des begehrten Rapid.Tech Startup Awards. Der Preis wurde im Rahmen der Leitmesse „Rapid.Tech“ in Erfurt verliehen, die mit über 200 Ausstellern eine der wichtigsten Informationsplattformen im Bereich der additiven Fertigung ist.

In einem zehnminütigen Pitch und mit einem überaus gelungenen Messestand konnte AMendate die hochkarätige Jury aus internationalen Wirtschaftsvertretern von ihrer Idee überzeugen. Das Team gewann so den zweiten Platz beim Start-up-Award mit einem auf 2.000 Euro dotierten Preis. Zusätzlich dürfen sich die Jungunternehmer über ein Mentoring von Carl Fruth freuen, CEO der FIT AG und Visionär für die Entwicklung der additiven Fertigung.

Thomas Reiher, Co-Founder von AMendate, äußert sich positiv: „Wir freuen uns sehr über diese tolle Auszeichnung für unsere noch recht junge Software. Der Award und der Messestand auf der Rapid.Tech haben uns sehr viel Aufmerksamkeit eingebracht und die Auszeichnung der Jury zeigt uns und unseren Kunden, dass wir hier gerade an etwas sehr Wertvollem arbeiten. Durch den Austausch mit Interessenten, potenziellen Kunden und Partnern können wir unser Produkt nun weiter gezielt reifen lassen.“

Die Idee für die Entwicklung der Software kam dem AMendate Team während ihrer Forschung an der Universität Paderborn, denn der 3D-Druck bietet vielfältige Möglichkeiten für den Leichtbau durch die kosteneffiziente Fertigung bionischer Strukturen. Bislang mangelte es jedoch an einer einfach zu bedienenden Software: AMendate überzeugt hier mit der automatischen Rückführung der Optimierungsergebnisse in gängige CAD-Modelle.

 

Mehr zu AMendate:

AMendate ist ein Team bestehend aus Mitarbeitern der Arbeitsgruppe von Prof. Rainer Koch (C.I.K), das eine vollautomatische Software zur Topologieoptimierung von technischen Bauteilen mit Fokus auf der additiven Fertigung entwickelt. Durch ihre Arbeit am Direct Manufacturing Research Center (DMRC), dem Forschungszentrum für die additive Fertigung an der Universität Paderborn, entstand die Idee zur Software. Die Software zeichnet sich dabei durch einen fortschrittlichen Algorithmus aus, der bionisch wirkende Strukturen mit glatten, optimal geformten Oberflächen kreiert. Es entsteht ein höchst zuverlässiges Produkt, das perfekt an die Einsatzbedingungen angepasst ist und nur dort Material verwendet, wo dies benötigt wird. Durch den so erzielten Leichtbau lassen sich dann in der Produktion und im Betrieb wertvolle Ressourcen sparen. Das junge Team hat sich mit Hilfe von TecUP erfolgreich um ein EXIST-Gründerstipendium beworben und wird im Juli in die garage33 einziehen, um ihr Produkt am Markt anbieten zu können.

Foto (TecUP): Das strahlende Siegerteam von AMendate mit ihrer Trophäe (v.l.): Anne Düchting, Thomas Reiher, Marco Schmidt, Gereon Deppe und Steffen Vogelsang.

Zwei Werkstudenten (m/w) gesucht – Social Media Marketing und Support

Du möchtest neben deinem Studium Startup-Luft schnuppern?

Das Paderborner Startup Intab Pro sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei Werkstudenten (m/w) für die Bereiche Social Media Marketing und Kundenbetreuung & Support.

Angaben zu erforderlichen Qualifikationen und weitere Infos sind den Stellenausschreibungen zu entnehmen:

Werkstudent (m/w) – Social Media Marketing

Werkstudent (m/w) – Kundenbetreuung und Support

 

 

 

Konstruktum Paderborn garage33 TecUP

Werkstudent (m/w) gesucht – Entwickler Java (m/w) Spring Framework

Wir – Konstruktum – sind ein junges Team und haben ein EXIST gefördertes Startup im Bereich Digitalisierung im Bauwesen. Wenn du offen und neugierig bist, Herausforderungen nicht scheust, dein Fachwissen und dein Können weiterentwickeln willst und dir die dynamische Kultur in einem Startup gefällt, dann bist du bei uns genau richtig!

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir eine(n) Java Entwickler/-in, zunächst in Teilzeit mit Option auf Vollzeit. Wenn du neben deinem Studium Lust hast, Paderborner Startup-Luft zu schnuppern, dann melde dich doch einfach unter

Angaben zu erforderlichen Qualifikationen und weitere Infos sind der Stellenausschreibung zu entnehmen.

 

Werkstudent (m/w) – Digital Services gesucht

Echte Referenzen parallel zum Studium?

Es erwartet dich ein spannendes Praktikum in der OEDIV Oetker Daten- und Informationsverarbeitung KG, dem Rechenzentrums- und IT-Dienstleister der Oetker-Gruppe.

Angaben zu erforderlichen Qualifikationen und weitere Informationen sind der Stellenausschreibung zu entnehmen.

Call for Ideas 2018

Startups aus OWL auf der Hannover Messe 2018

Bei der diesjährigen Hannover Messe hatten ausgewählte Startups aus OWL die Gelegenheit, ihre Ideen auf dem Gemeinschaftsstand von it´s OWL zu präsentieren. Mit dabei waren unter anderem auch die Paderborner Startups syqlo und AMendate. Während syqlo derzeit mit seiner Vermessungs-App „NAVA“ die Dokumentation von Versorgungsleitungen revolutioniert, entwickelt AMendate eine Software zur automatisierten Topologieoptimierung und zur integrierten Überführung in additiv fertigbare Geometrien.

Aus dem InnovationslaborOWL waren die beiden Teams Emilienbier und ClipHut mit am Start und gaben exklusive Einblicke in ihr Gründungsvorhaben. Das Startup Emilienbier hat ein Craft-Bier entwickelt, das in kleinen Chargen hergestellt wird und so individuelle Geschichten erzählt. Das Team von ClipHut hat hingegen Module konzipiert, die in kürzester Zeit zu kleinen, mobilen Häusern zusammengesteckt werden können.

Lilian Izsak (InnovationslaborOWL, Paderborn) zieht ein positives Fazit der Hannover Messe 2018: „Die Startups aus OWL haben hier eine hervorragende Möglichkeit, ihre Ansätze und Lösungen vor einem internationalen Publikum zu präsentieren – sie erhalten neue Impulse und können sich mit potenziellen Partnern vernetzen.“

Die Startups aus OWL hatten gleich zweimal die Chance, ihre Ideen vor größerem Publikum zu pitchen: Zum einen konnten sie ihre Ideen auf dem Forum „Tech Transfer“ vorstellen und später auf dem „NRW-Stand“ mit anschließender Panel-Diskussion.

Foto (TecUP): “Meet the Startups” auf der Hannover Messe 2018.

„Startups sind der Mittelstand von morgen“

Dass Paderborn ein profilierter IT-Standort ist, ist nicht jedem in der Berliner Startup-Szene bewusst. Grund genug für den Paderborner Gründungsinkubator garage33, sich mit Gründern aus der Hauptstadt auszutauschen.

„Berlin ist eine Hochburg der deutschen Startup-Szene, aber Paderborn zieht nach“, sagt Dr. Sebastian Vogt, Geschäftsführer des Technologietransfer- und Existenzgründer-Centers der Universität Paderborn (TecUP). Gemeinsam mit TecUP-Kollegen und Gründern aus der garage33 folgte er einer Einladung des Paderborner Bundestagsabgeordneten Carsten Linnemann nach Berlin. Vogts Botschaft: „Ostwestfalen-Lippe punktet vor allem durch die persönlichen Kontakte und die starke Wirtschaft vor Ort.“ In der garage33 würden Gründer mit etablierten Unternehmen zusammentreffen. „Davon profitieren beide Seiten“, so Vogt.

Aus Paderborn nahmen unter anderem die Gründer von KAAVE, Konstruktum und Flocess an dem Austausch mit Berliner Unternehmensgründern teil: Jens Urbaniak, Gründer von GoButler, gab exklusive Einblicke in die Berliner Startup-Szene und informierte über erfolgreiche Gründungsstrategien. Bei einem Besuch von DB Mindbox, einem Ort, an welchem die Deutsche Bahn mit Startups zusammenarbeitet, tauschten sich die Paderborner mit weiteren Gründern aus. Später diskutierten die Paderborner mit Niklas Veltkamp, Mitglied der Geschäftsführung des Digitalverbands bitkom, über Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Der Bundestagsabgeordnete Carsten Linnemann warb dafür, die Rahmenbedingungen für Innovationen, neue Geschäftsmodelle und Startups weiter zu verbessern: „Startups sind der Mittelstand von morgen und sollten gerade in der Gründungsphase entlastet werden. Deshalb ist es gut, dass wir uns im Koalitionsvertrag darauf verständigt haben, die Bürokratiebelastung im ersten Jahr besonders zu reduzieren und die Bedingungen für Wagniskapital zu verbessern.“

Foto (Universität Paderborn, TecUP): (v.l.n.r.) Dr. Carsten Linnemann, Nicolas Megow, Dr. Sebastian Vogt, Niclas Montag, Lilian Izsak, Dr. Tim Brühn, Slawa Tomin, Arthur Hartel, Yasmine Yahyaoui, Arthur Dilger, Ralph Driller, Christian Seewald, Miriam Czichy, Jonas Manuel, Florian Pieper, Mark Piper.