Prof. Dr. Rüdiger Kabst wird als einer der führenden HR-Köpfe 2017 ausgezeichnet

Am Mittwoch, 15. November, wurde Prof. Dr. Rüdiger Kabst, Vizepräsident für Technologietransfer und Marketing sowie Leiter des Technologietransfer- und Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn (TecUP) und Lehrstuhlinhaber für International Business – im Rahmen des Haufe Talent Management Gipfels in Berlin – von der Fachzeitschrift Personalmagazin als einer der führenden HR-Köpfe 2017 ausgezeichnet.

Alle zwei Jahre erstellt die Redaktion des Personalmagazins eine Liste der „40 führenden HR-Köpfe“, in diesem Jahr bereits zum achten Mal. Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten in den Kategorien Manager, Wissenschaftler und Berater. „Im Unterschied zu anderen Awards wollen wir nicht drei Superstars auszeichnen, sondern 40 Persönlichkeiten. Damit signalisieren wir, dass es eine breite Gruppe von Leuten gibt, die das Personalmanagement voranbringen“, erklärt Reiner Straub, Herausgeber des Personalmagazins.

Kabst wird insbesondere für seine Rolle als „Brückenbauer“ zwischen den beiden Welten der Wissenschaft und Praxis geehrt. Mit seiner Auszeichnung 2017 ist Kabst bereits zum fünften Mal in Folge im „who is who“ des deutschen Personalwesens vertreten. Maßgeblich für die Beurteilung war das Wirken in den letzten zwei Jahren.

Für die Aufnahme in die Liste müssen die Anwärter verschiedene Kriterien erfüllen. Aus den Einreichungen der Leser und den Recherchen der Redaktion entstand eine Nominierungsliste von 100 Personen, die auf Grundlage folgender Kriterien durchgecheckt werden: Exzellenz im Fachgebiet, Einfluss auf Meinungsbildung in HR, Promotor eines Themas und Machtfaktor in der Branche.

Foto (TecUP): Prof. Dr. Rüdiger Kabst.

Innovationslabor OWL TecUP Vogt

NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart überreicht Förderbescheid für InnovationslaborOWL

Am Freitag, 27. Oktober, überreichte Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, in Düsseldorf den offiziellen Förderbescheid für das Projekt „InnovationslaborOWL“ an Dr. Sebastian Vogt, Geschäftsführer des Technologietransfer- und Existenzgründungs-Centers der Universität Paderborn (TecUP), der den Bescheid stellvertretend für die beteiligten Hochschulen des Campus OWL Universität Paderborn, Universität Bielefeld, Hochschule Ostwestfalen-Lippe und die Fachhochschule Bielefeld entgegennahm. Das InnovationslaborOWL wird über einen Förderzeitraum von drei Jahren mit rund 1,3 Millionen Euro gefördert.

„Ziel des Kooperationsprojektes ist es, OWL als Gründer- und Hightech-Standort weiter zu stärken“, erklärt Pinkwart. Das Innovationslabor OWL spricht an den Standorten Bielefeld, Detmold, Gütersloh, Höxter, Lemgo, Minden, Paderborn und Warburg eine Zielgruppe von rund 65.000 Studierenden und Wissenschaftler/-innen an. Im Rahmen des Projektes werden drei Kohorten von Start-ups über jeweils zwölf Monate qualifiziert, um so erfolgreiche Geschäftsideen zu entwickeln und in die Umsetzung zu bringen. Die Gründungsprojekte sind auf die vier Hochschulen verteilt und werden vor Ort durch Teams qualifizierter Coaches betreut. Insgesamt sollen hierdurch bis zu 45 Start-ups bzw. bis zu 100 Gründer/-innen betreut werden.

„Die starke Vernetzung der Hochschulpartner im InnovationslaborOWL wird vor allem Vorteile für Gründerinnen und Gründer generieren, da sie von den Stärken aller OWL Hochschulen profitieren können“, so Vogt.

Die Know-how-Vermittlung des InnovationslaborOWL erfolgt anhand eines umfangreichen Programms aus zielgerichteten Trainingseinheiten, die den Start-ups je nach Reife und Bedarf bereitgestellt werden. Darüber hinaus können sich die Gründerinnen und Gründer bei hochschulübergreifenden Netzwerktreffen untereinander austauschen und Kontakte zu externen Kooperationspartnern aus der gesamten Region OWL aufbauen. Jedem Start-up wird entsprechend der geplanten Entwicklung ein Markt-Mentor vermittelt. Hierbei handelt es sich um eine erfahrene Führungspersönlichkeit aus der Region, die den Entwicklungsprozess der Gründerinnen und Gründer über zwölf Monate hinweg begleitet und neben fachlicher Kompetenz, auch das persönliche Netzwerk mit einbringt.

„Die Förderung von Start-ups und jungen Gründern ist ein wichtiger Baustein für die gute wirtschaftliche Entwicklung einer Region. Die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft trägt maßgeblich dazu bei, innovative Produkte, Prozesse oder Geschäftsmodelle auf den Markt zu bringen“ erklärt Vogt.

Das InnovationslaborOWL wird neben der starken Einbindung in die regionalen Gründernetzwerke, vor allem an den beteiligten Partnerhochschulen, maßgebliche Synergieeffekte erzielen und gemeinsame Strukturen, Maßnahmen und Angebotsformate zur Gründungsförderung schaffen.

Innovationslabor OWL TecUP Vogt

Foto (TecUP, v.l.): Dr. Sebastian Vogt, Geschäftsführer von TecUP, und Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart.

Entrepreneurship Research Newcomer Award 2017 – Forscher der Universität Paderborn ausgezeichnet

Im Rahmen der 21. Interdisziplinären Jahreskonferenz zu Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand (G-Forum) wurden Prof. Dr. Rodrigo Isidor, Eva Alexandra Schmitz, Dr. Holger Steinmetz und Jun.-Prof. Dr. Marius Wehner am 5. Oktober in Wuppertal für ihr neustes Paper mit dem „Entrepreneurship Research Newcomer Award 2017“ ausgezeichnet.

Das vom Autorenteam verfasste Paper „How counter-stereotypical information can change the beliefs and attitude towards entrepreneurship: An experimental study” thematisiert, inwieweit sich die Vorstellung einer „Unternehmensgründung“ auf die Einstellung gegenüber Unternehmensgründung auswirkt. Die Autoren zeigen, dass die allgemeine Vorstellung über den „Beruf“ des Gründers vorrangig aus individualistischen (z.B. Macht, Leistung, Einfluss) und weniger aus kommunalen Erwartungen (z.B. Nähe zu anderen Menschen, anderen Menschen helfen) besteht. Mithilfe eines Experimentes wurde im Anschluss verdeutlicht, dass das Bild über „Unternehmensgründungen“ positiv beeinflusst wird, wenn insbesondere kommunale Erwartungen eingeschlossen werden. Probanden entwickelten eine positivere Einstellung gegenüber „Gründungen“, nachdem sie auf einen Bericht mit höheren kommunalen Erwartungen über eine Unternehmensgründung reagierten. Die Studie bietet somit einen Ansatzpunkt zur Verbesserung des Gründungsklimas sowie zur Steigerung der Attraktivität von Unternehmensgründungen und kann so zu einer stärkeren Unterstützung von Gründungen beitragen.

Der von der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.V. ausgelobte und auf 1.000€ dotierte Preis wurde von Prof. Dr. Andreas Kuckertz (Universität Hohenheim und Juryvorsitzender) und Klaus Krummrich (Wissenschaftsförderung der Sparkassenfinanzgruppe e.V.) an die Preisträger überreicht.

Foto (v.l.): Klaus Krummrich (Wissenschaftsförderung der Sparkassenfinanzgruppe e.V.), Dr. Holger Steinmetz (Universität Paderborn), Prof. Dr. Rodrigo Isidor (Universität Passau), Eva Alexandra Schmitz (Universität Paderborn) und Prof. Dr. Andreas Kuckertz (Universität Hohenheim und Juryvorsitzender). Nicht im Bild: Jun.-Prof. Dr. Marius Wehner (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf).

 

 

Der MARKTCHECK beim Paderborner Existenzgründungstag

Wie gut ist meine Geschäftsidee? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen muss ich beachten? Kann ich meinen Firmennamen schützen lassen? Bekomme ich Zuschüsse für die Startphase? All diese Fragen konnten am Freitag, 22. September, bei der STARTPHASE im Technologiepark Paderborn geklärt werden.

Ganz neu beim Gründungstag war diesmal der MARKTCHECK, den die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn gemeinsam mit dem Technologietransfer- und Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn (TecUP) entwickelt hat. Im Vorfeld wurden fünf Gründungsteams unter allen Bewerbern ausgewählt, um ihre Gründungs- und Produktidee zu präsentieren. Das Publikum bildete die Jury, stellte Fragen und gab so wichtiges Feedback. „Wir freuen uns, dass das neue Programm des Existenzgründungstages so gut angenommen wurde. Es besteht ein großes Interesse daran, neue Gründungs- oder Produktideen bereits im Vorfeld zu testen und mit anderen zu besprechen“, so Maria Reimer von der Wirtschaftsförderung Paderborn.

Diese Gründerinnen und Gründer stellten ihre Ideen vor und begeisterten die Jury: Manuel Planella von ManPlan Fashion präsentierte seinen innovativen Einstecktuchhalter für Anzugträger und Sakko-Liebhaber. Conrad Berhörster von toncat erläuterte, wie jeder Anwender selbst gedrehte Videos mit eigener Musik unterlegen kann. Brigitte Heik und Michael Freyer präsentierten das selbstentwickelte Brettspiel „Lachen ersetzt ein Ei“ für Demenzpatienten. Selin Sevinc und Abbas Köksal von FrischTuch stellten die Planung einer Produktion von Frischetüchern vor. Den Abschluss des MARKTCHECK bildete die Paderborner Künstlerin Nelo Thies mit ihrem neuen Objekttheater über Wäsche(Alb)Träume.

Über 70 Gründungsinteressierte nutzten das vielfältige Angebot des diesjährigen Existenzgründungstages, der von der Handwerkskammer OWL, der Paderborner Zweigstelle der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn durchgeführt wurde.

 

Foto 1 (TecUP, v.l.): Beim MARKTCHECK mit Lea Hansjürgen (TecUP) und Conrad Berhöster (toncat); Foto 2 (TecUP): Brigitte Heik.

NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart überreicht Förderbescheid an garage33

Am Donnerstag, 3. August, überreichte Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, im Rahmen seiner Sommertour den offiziellen Förderbescheid an Prof. Dr. Rüdiger Kabst, Vizepräsident für Technologietransfer und Marketing der Universität Paderborn. Mit der Förderung des Projektes „garage33 – Formatentwicklung und Begleitforschung“ werden ambitionierte Ziele für den Hightech-Standort Paderborn verfolgt.

Das Teilprojekt ist wesentlicher Bestandteil des Projektes „garage33“ des Technologietransfer- und Existenzgründungs-Centers (TecUP) der Universität Paderborn und wird die nächsten drei Jahre mit ca. 750.000 Euro gefördert. Unterstützt werden mittelständische Unternehmen bei der Entwicklung von disruptiven Innovationen.

Im Testumfeld der „garage33“ wird ein Portfolio an Formaten erforscht, erprobt und entwickelt, das mittelständische Unternehmen dazu befähigt, in kurzen Intervallen disruptive Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle zu erarbeiten. Das Projekt soll die Erprobung und Bereitstellung eines Innovationsquartiers sowie den Zugang zu unternehmens- und branchenfremden Querdenkern ermöglichen. Es wird ein Grundstein für neue Digitalisierungs-Start-ups und Spin-offs gelegt.

Prof. Dr. Rüdiger Kabst bedankte sich für die Unterstützung der „garage33“ und erklärte die Erfolgsstrategie: „Formatentwicklung und Begleitforschung sind elementar für ein erfolgreiches Gründen. Wir bieten mit der garage33 nicht nur einen Raum für Start-ups, sondern mit dem Technologietransfer- und Existenzgründungs-Center (TecUP) und den dort arbeitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auch eine qualifizierte und wissenschaftliche Betreuung.“

Minister Pinkwart und die Universität Paderborn sind davon überzeugt, dass der Aufbau dieses Gründerökosystems rund um die „garage33“ überregional Strahl- und Sogkraft entwickeln wird.

Foto [„garage33“, Johannes Pauly]: (v.l.): Prof. Dr. Rüdiger Kabst, NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Bürgermeister Michael Dreier.

Uni zeichnet enpit GmbH & Co. KG mit dem Qualitätslabel aus

Die enpit GmbH & Co. KG ist mit dem Qualitätslabel „Unternehmensgründung aus der Universität Paderborn“ ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung überreichte Prof. Dr. Rüdiger Kabst, Vizepräsident für Technologietransfer und Marketing der Universität Paderborn und Leiter des Technologietransfer- und Existenzgründungs-Centers (TecUP).

Mit der enpit GmbH & Co. KG wurde ein noch recht junges Unternehmen ausgezeichnet (Gründung 2012). Die Unternehmensgründer Ulrich Gerkmann-Bartels und Andreas Koop studierten beide Informatik an der Universität Paderborn. Das junge IT-Dienstleistungsunternehmen, spezialisiert auf die Herausforderungen der Digitalisierung von Prozessen und Services, unterstützt branchenübergreifend bei der Modernisierung von Produkten und bei der Entwicklung innovativer Services. Enpit beschäftigt mittlerweile 8 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Paderborn und bezieht in den nächsten Monaten sein neues Büro am Marienplatz in der Paderborner City.

„enpit verdeutlicht mit dem Einzug in die neuen Räumlichkeiten die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens in den vergangenen fünf Jahren. Wir freuen uns, dass die Gründer auch weiterhin auf den Standort Paderborn setzen.“, so Kabst. Das Qualitätslabel wird an erfolgreiche Ausgründungen der Universität Paderborn vergeben, die weiterhin eng mit der Hochschule verbunden sind, z. B. durch gemeinsame Forschungsprojekte, der Unterstützung von gründungsinteressierten Studierenden und Wissenschaftlern oder als Arbeitgeber für Studierende sowie Absolventen der Universität Paderborn.

 

Foto 1 (Universität Paderborn, TecUP): Prof. Dr. Rüdiger Kabst zeichnet Ulrich Gerkmann-Bartels und Andreas Koop aus (v.r.n.l.).

Traditionelles Sommergespräch der Mittelstandsvereinigung mit Demoskop Hermann Binkert im Paderborner Technologiepark

Meinungsforschung in der Innovations-Garage

Freies Denken für vielversprechende Innovationen: Im neuen Gründerzentrum der Universität Paderborn hat sich die Mittelstandsvereinigung (MIT) des Kreises Paderborn zwar nicht neu erfunden, doch das Sommergespräch der CDU-Wirtschaftsorganisation bot in der „garage33“ reichlich Impulse für frische Ideen in der ökonomischen und der politischen Landschaft. Zu Gast war diesmal Meinungsforscher Hermann Binkert, Geschäftsführer des Instituts „INSA Consulere“.

Der Besucher aus Erfurt fand sich in einem modernen Start-Up-Inkubator wieder, den Prof. Dr. Rüdiger Kabst, Vizepräsident der Universität, den rund 100 Gästen vorstellte. Seit rund vier Wochen hat die Garage mitten im Technologiepark geöffnet und schon sind die gut 40 Plätze zum Arbeiten, Vernetzen, Coachen und kreativen Nachdenken extrem nachgefragt, wie der MIT-Kreisvorsitzender Ulrich Lange in seiner Begrüßung hervorhob. „Wir bieten hier Freiraum für Gründer“, erläuterte der Macher und Ideengeber der „garage33“, Prof. Dr. Rüdiger  Kabst, „Menschen, die den Mut haben, unternehmerisch tätig zu werden, unterstützen und beraten wir – und wir können auch Geld für sie besorgen.“ Doch nicht nur Start-Ups finden in den innovativen Räumlichkeiten des ostwestfälischen Silicon Valley kundige Helfer. „Wir fördern auch Unternehmen, die im Erfolg gemütlich geworden sind. Bei uns können neue Ideen entstehen, die so im Unternehmen nie geboren würden.“ Die Seminare sind bereits jetzt bis in den Herbst ausgebucht.

Auf den Herbst arbeitet aktuell auch die Branche der Meinungsforscher hin. Der Ausgang der Bundestagswahl am 24. September ist laut Demoskop Hermann Binkert keineswegs schon jetzt beschlossen: „Wir erleben eine große Dynamik in der politischen Landschaft und die Heftigkeit dieser Dynamik ist erstaunlich“, erläuterte der ehemalige persönliche Referent der thüringischen Ministerpräsidenten Bernhard Vogel und Dieter Althaus, dessen Politumfragen von der Bild-Zeitung veröffentlicht werden. „Die Leute sind in ihren Parteipräferenzen nicht mehr so fest wie früher“, hat der INSA-Chef erkannt und betont zusätzlich noch die Gruppe der Nichtwähler, die mitunter teilweise doch aktiviert werden könne. So seien von den Nichtwählern der Bundestagswahl 2013 diejenigen Stimmen gekommen, die 2016 den Höhenflug der AfD angetrieben und Anfang 2017 in Umfragen den Hype um SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz beflügelt hätten.

Der CDU und dem örtlichen Bundestagskandidaten Carsten Linnemann, der gleichzeitig Bundesvorsitzender der Mittelstandsvereinigung ist, schrieb Hermann Binkert auf dem Weg zum Wahltag vor allem eins ins Stammbuch: „Immer authentisch bleiben!“. Wähler belohnten standhafte Positionen und eine Politik, die für eine klare Richtung stehe.

Trotz der für die Union aktuell positiven Umfragen sei die Partei im Wahlkampf weiter herausgefordert. „Zahlenmacher“ Binkert warnt deutlich: „Wer jetzt schon meint, alles sei klar, der täuscht sich gewaltig.“

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Trafen sich zum traditionellen MIT Sommergespräch in der „garage33“ (v. l.): Der Paderborner Bürgermeister Michael Dreier, der heimische Bundestagsabgeordnete Carsten Linnemann, Demoskop Hermann Binkert aus Erfurt, der Vize-Präsident der Universität Paderborn, Prof. Dr. Rüdiger Kabst, und der Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung im Kreis Paderborn, Ulrich Lange.

Erfolgreicher US-Entrepreneur Jeff Bianco zu Gast in der garage33

Am Montag, 29. Mai, hielt der erfolgreiche US-Entrepreneur Jeff Bianco einen Fachvortrag über die Eigenarten US-amerikanischer Kunden im Bereich des IT-Sourcings in dem neuen Innovationsfreiraum „garage33“ im Technologiepark Paderborn. Bianco gründete erfolgreich mehrere Unternehmen in Europa und den USA. Unter den Zuhörern waren Gründer und Gründungsinteressierte, aber auch IT-Entwickler. Volker Bastert, Steuerberater und langjähriger Unterstützer des Technologietransfer- und Existenzgründungs-Centers der Universität Paderborn (kurz: TecUP), freut sich über den Wissensaustausch zwischen gestandenen Gründern und engagierten Jungunternehmern: „Jeff Bianco hat schon mehrere IT-Unternehmen gegründet und erfolgreich wieder verkauft. Es ist beeindruckend, was er in seinem Leben schon geleistet und, wie viel man von ihm lernen kann.“ Mit Fachvorträgen von „distinguished speakers“ wie Jeff Bianco und weiteren Veranstaltungsformaten möchte TecUP in Kooperation mit der Stadt Paderborn, der Wirtschaftsförderung sowie dem Verein „Paderborn überzeugt“ in der garage33 den Erfahrungsaustausch und das Gründernetzwerk in der Region OWL ausweiten.

TecUP erhält Förderzuschlag vom Land NRW

Dienstag, 02. Mai. Das Technologietransfer- und Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn (TecUP) wird im Rahmen des Förderaufrufs „Digitale Wirtschaft in NRW gestalten“ über zwei Jahre mit einer Summe von ca. 120.000 EUR gefördert.

Am 02. Mai überreichten Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen, und Prof. Dr. Tobias Kollmann, Beauftragter für die Digitale Wirtschaft NRW, im feierlichen Rahmen den offiziellen Förderbescheid an Dr. Sebastian Vogt, Geschäftsführer des Existenzgründungs-Centers der Universität. Mit der Förderung möchte TecUP Investoren für regionale innovative Start-ups gewinnen sowie den Austausch von erfahrenen Unternehmern mit jungen Gründern digitaler Start-ups fördern.

„Wie der Erfolg des Spitzenclusters it’s OWL (intelligente technische Systeme OstwestfalenLippe) bereits zeigte, ist OWL eine der wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands.“; so Vogt. Das Fundament der Region bildeten jedoch mittelständische, zumeist inhabergeführte Unternehmen. Um auch weiterhin erfolgreich wirtschaften zu können, bedürfte es einer Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Herausforderungen der digitalen Wirtschaft. „Junge Startup-Unternehmen der Region bauen bereits auf den Grundsteinen der Digitalisierung: Räumliche und zeitliche Flexibilität, agiles Projektmanagement, vernetztes Arbeiten, Freiraum für kreatives Gestalten und ein Miteinander auf Augenhöhe.“, erklärte Vogt weiter.

Im Vergleich zu anderen Gründer-Standorten wie Berlin fehle es diesen Jungunternehmern gerade in OWL an Wagniskapital. Um einer Abwanderung des Knowhows der „jungen Wilden“ zuvorzukommen und gleichzeitig den Mittelstand in der Region zu stärken, soll nun ein regionales und qualitativ hochwertiges Netzwerk an Business Angel Investoren aufgebaut und gleichzeitig eine enge Kooperation zwischen Traditionsunternehmen und jungen Start-ups gefördert werden.

 

Foto [Uni Paderborn, TecUP]: Prof. Dr. Tobias Kollmann (l.) und NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (r.) überreichen Dr. Sebastian Vogt (mittig), Geschäftsführer von TecUP, den offiziellen Förderbescheid

Uni zeichnet StudyHelp GmbH mit Qualitätslabel aus

Paderborn, 21. April. Das junge Start-up StudyHelp ist mit dem Qualitätslabel „Unternehmensgründung aus der Universität Paderborn“ ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung überreichte Prof. Dr. Rüdiger Kabst, Vizepräsident für Technologietransfer und Marketing der Universität Paderborn, am vergangenen Freitag im Rahmen der Eröffnungsfeier der neuen StudyHelp Büros in der Paderborner City.

Mit der StudyHelp GmbH wurde ein noch recht junges Unternehmen ausgezeichnet (Gründung 2013). Erst im vergangenen Jahr (2016) machte der Unternehmensgründer Daniel Weiner seinen Abschluss an der Universität Paderborn, sein Mitgründer Carlo Oberkönig kam ihm ein Jahr zuvor (2015). „Der Erfolg der StudyHelp GmbH zeigt, dass Studium und Gründung sich nicht ausschließen“, freut sich Kabst. Damit diene die StudyHelp GmbH als Vorbildfunktion für gründungsinteressierte Studierende der Universität.

Das junge Start-up hat sich in den vergangenen Jahren als der führende Prüfungsvorbereiter im Fach Mathe auf dem Nachhilfe-Markt etabliert und beschäftigt mittlerweile 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 250 Dozenten. Mit ihren Kompaktkursen zur Überprüfung des erlernten Mathe-Wissens kurz vor der Abiturprüfung sind sie mittlerweile an über 200 Standorten in Deutschland und in 7 Städten Österreichs vertreten. „Als Start-up im Bildungsbereich freuen wir uns natürlich ganz besonders über die Auszeichnung durch die Universität Paderborn. Es zeigt, dass wir mit unserer Vision, den Nachhilfemarkt zu revolutionieren, auf dem richtigen Weg sind.“, freuen sich die beiden Jungunternehmer.

Das Qualitätslabel wird an erfolgreiche Ausgründungen der Universität Paderborn vergeben, die weiterhin eng mit der Hochschule verbunden sind. Als eine der ersten Gründer des Technologietransfer- und Existenzgründungs-Centers der Universität Paderborn engagieren sich Daniel Weiner und Carlo Oberkönig bereits seit einigen Jahren im Rahmen der Gründungsunterstützung an der Hochschule und stehen als Mentoren gründungsinteressierten Studierenden mit praktischem Gründungswissen beratend zur Seite.

Mehr Informationen zu TecUP und zur StudyHelp GmbH im Internet:
https://www.studyhelp.de/
http://tecup.de/.

 

Foto [TecUP, Universität Paderborn]: Prof. Dr. Rüdiger Kabst zeichnet die jungen Gründer der StudyHelp GmbH, Carlo Oberkönig und Daniel Weiner, aus (v.l.n.r.).