Business Angel Netzwerk OWL

NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Pinkwart im Austausch über das Business Angels Netzwerk OWL

Am Donnerstag, 8. Februar, besuchte Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, das Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) in Paderborn. Im Zuge seines Besuchs begrüßte Pinkwart Vertreter und Startups aus der Universität Paderborn, um sich über die neusten Entwicklungen des durch Landesmittel geförderten Projekts „Business Angels Netzwerk OWL“ (BAN.OWL) auszutauschen.

Der Einladung des Wirtschafts- und Digitalministers folgten Prof. Dr. Rüdiger Kabst, Vizepräsident für Technologietransfer und Marketing der Universität Paderborn, Dr. Sebastian Vogt, Geschäftsführer des Technologietransfer- und Existenzgründungs-Centers der Universität Paderborn (TecUP), Lea Hansjürgen, Netzwerkmanagerin des BAN.OWL, sowie Marcel Hartmann, Mitgründer des Startups Intab Pro. Gemeinsam stellten sie die Relevanz des Netzwerks für die Region OWL dar.

„Das Business Angels Netzwerk entsteht vor dem Hintergrund, dass auch in Ostwestfalen-Lippe qualifizierte Business Angels – jene Investoren, die neben Kapital auch Know-how und Kontakte in Jungunternehmen investieren – mehr denn je gefragt sind“, erklärte Kabst. Ziel des BAN.OWL ist es daher, Privatinvestoren und Startups in Ostwestfalen-Lippe bestmöglich zu vernetzen, um das regionale Startup-Ökosystem nachhaltig zu fördern und attraktiv zu gestalten. Denn, so Vogt, „um wachsen zu können, wandern Startups dahin, wo das Geld ist. Der Zugang zu Wachstumskapital ist demnach essentiell, um erfolgreiche Startups langfristig in der Region zu halten.“ Bereits nach einem halben Jahr zieht Lea Hansjürgen, Netzwerkmanagerin des BAN.OWL, eine positive Bilanz: „Wir haben den richtigen Nerv getroffen, denn zahlreiche Unternehmer und Privatinvestoren aus OWL nehmen unsere Angebote dankend an. Im Prinzip sprechen die Investitionen für sich.“ Tatsächlich habe sich die Landesförderung bereits nach kürzester Zeit ausgezahlt: Die im Rahmen des BAN.OWL getätigten Investitionen von Business Angels überstiegen bereits heute die Fördersumme des Landes um ein Vielfaches.

Minister Pinkwart sagte: „Das Netzwerk der Business Angels in Ostwestfalen-Lippe bietet Gründerinnen und Gründern eine ideale Gelegenheit, sich mit Unternehmern und Kooperationspartnern auszutauschen und Investoren für ihre Geschäftsideen zu begeistern. Ich wünsche mir viele solcher Initiativen, um Nordrhein-Westfalen zum attraktivsten Gründerstandort in Deutschland zu machen.“ Dazu Marcel Hartmann, Mitgründer des Paderborner Startups „Intab Pro“: „Für mich als Jungunternehmer ist das Gründerökosystem rund um den Paderborner Gründungsinkubator – garage33 – ein Glücksfall. So hat der OWL Startup Pitch uns etwa geholfen, interessante Business Angel für unsere Startup-Idee zu gewinnen.“

Die Inhalte, Angebote und Veranstaltungen entwickelt das Technologie- und Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn (TecUP) gemeinsam mit und anhand des aktuellen Bedarfs der Business Angels in OWL. So werden in den kommenden Jahren qualifizierte Fachvorträge erfahrener Business Angels sowie Vernetzungs- und Pitch-Veranstaltungen mit den regionalen Startups stattfinden.

Business Angel Netzwerk OWL

Foto (Universität Paderborn): (v. l.) Prof. Dr. Rüdiger Kabst, Vizepräsident für Technologietransfer und Marketing der Universität Paderborn, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Lea Hansjürgen, Netzwerkmanagerin des BAN.OWL, Dr. Sebastian Vogt, Geschäftsführer des Technologietransfer- & Existenzgründungs-Centers der Universität Paderborn (TecUP), sowie Marcel Hartmann, Mitgründer des Startups Intab Pro.

 

Technologiefonds OWL investiert in StudyHelp

Dass Bildung boomt, spürt der junge Bildungsdienstleister StudyHelp täglich an seinen Anmeldezahlen. Jetzt hat das Paderborner Startup einen finanzkräftigen Investor gefunden, um den Trend zu befeuern. Als erstes Unternehmen überhaupt erhält StudyHelp ein hohes sechsstelliges Investment vom Technologiefonds OWL. Als Venture Capital-Fonds stellt der Technologiefonds OWL Kapitalbeteiligungen für junge, zukunftsorientierte Unternehmen mit potenzialstarken Geschäftsmodellen bereit.

„Nachdem wir vom Technologiefonds erfahren hatten, fanden wir durch das Technologietransfer- und Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn schnell zueinander“, so Gründer Daniel Weiner. Das Team des Startups überzeugte die Investoren durch einen Pitch vor dem Entscheidungsgremium. „Bei StudyHelp überzeugte uns vor allem die Kombination aus dem zielstrebigen Team und einem durchdachten, innovativen Konzept“, erklärt Stefan Bölte vom Technologiefonds OWL seine Entscheidung. Am Investment beteiligt sind außerdem zwei Paderborner Traditionsunternehmer als Business Angels.

Anders als viele andere Anbieter konzentriert sich StudyHelp auf die Kombination von Kursen und Büchern mit zahlreichen kostenlosen 24/7 Onlineangeboten. Mithilfe der Investition möchte das Unternehmen sein Angebot in diesem Jahr ausweiten. Vor allem mit Mathematik Intensivkursen für Schüler und Studierende, Lerncoachings und dem hauseigenen Verlag möchte sich das Startup in der Spitzengruppe des deutschen Nachhilfemarkts etablieren.

Mehr Informationen zur StudyHelp GmbH im Internet: https://www.studyhelp.de/

Foto (Technologiefonds OWL; v.l.): Julian Droste, Maximilian Fleitmann, Stefan Bölte, Patrick Burmann, Carlo Oberkönig und Daniel Weiner.

Werkstudenten (m/w) gesucht

Das Startup time2ship mit Sitz in Bielefeld sucht jeweils einen Werkstudenten (m/w) für die Bereiche Vertrieb und Softwareentwicklung. Angaben zu erforderlichen Qualifikationen und weitere Informationen sind den Stellenausschreibungen zu entnehmen.

Hier findest du die Stellenanzeige für den Bereich Vertrieb.

Hier findest du die Stellenanzeige für den Bereich Softwareentwicklung.

Interview mit Stefan Bölte zum Technologiefonds OWL

Im September bezog Stefan Bölte, Investmentmanager des von EnjoyVenture gemanagten Technologiefonds OWL, sein Büro in der garage33. Aktuell befinden sich über 13 Millionen Euro im Technologiefonds OWL. In einer zweiten Runde soll das das Volumen auf bis zu 25 Millionen Euro aufgestockt werden. Dieses Kapital wird in junge Unternehmen investiert – angestrebt ist eine Zusammenarbeit mit ca. 10-15 Startups mit technologiebasierten Geschäftsmodellen.

Foto (TecUP): Stefan Bölte, Investmentmanager des Technologiefonds OWL.

 

Als Investmentmanager des Technologiefonds OWL bist du nun seit 3 Monaten in OWL unterwegs. Wie ist eure Bilanz der ersten 100 Tage?

Wir als Fondsmanagement sind sehr schnell positiv von der Region OWL überzeugt worden. Als Frühphasen-Investor mit fünf regionalen Fonds haben wir selten so günstige Ausgangsvoraussetzungen vorgefunden. In Ostwestfalen-Lippe finden wir ein hervorragendes Gründer-Ökosystem mit aufgeschlossenen Hochschulen, diversen Startup-Aktivitäten innerhalb der Region, als auch unterschiedlichsten Business-Angeln vor. Nach vielen Gesprächen sind wir dann im November unsere erste Beteiligung eingegangen, übrigens gemeinsam mit zwei regionalen Business-Angeln.

Wie sieht eine Fondsbeteiligung von euch im Einzelnen aus?

Wir beteiligen uns immer direkt am Stammkapital eines jungen Unternehmens in der Rechtsform einer GmbH. Grundsätzlich halten wir als Minderheitsgesellschafter stets – zumeist deutlich – unter 50%. Die Gründerinnen und Gründer sollen schließlich weiterhin „Herr im eigenen Haus“ bleiben. In der Regel liegt unser Beitrag in einer ersten Finanzierungsrunde in einer Größenordnung zwischen 250 und 500 TEUR. Perspektivisch können wir unser Investment, bei entsprechender positiver Unternehmensentwicklung, dann über die Zeit in mehreren Folgefinanzierungen auf bis zu 2,5 Mio. EUR aufstocken. Mindestens genauso wichtig wie unser finanzielles Engagement ist jedoch unsere fast 20-jährige Erfahrung als Frühphasen-Investor mit weit über 150 begleiteten Runden sowie den damit verbundenen Kontaktnetzwerken zu einer Vielzahl von Investoren, Industriepartnern und unserem fast 40 Unternehmen umfassenden Beteiligungsportfolio.

Wie arbeitet ihr mit Business Angels zusammen?

Das sieht ganz unterschiedlich aus. Teilweise stellen wir rein Kontakte zwischen Teams und Investoren her oder unterstützen beide Seiten bei den unterschiedlichsten Fragestellungen. Auf der anderen Seite gehen wir auch gemeinsam mit Business Angeln in die Beteiligung. Zum Teil steigt erst der Business Angel mit einem kleinen Investment ein und wir kommen in der nächsten Runde dazu, um weiteres Wachstum oder die IT-Entwicklung voranzutreiben. Sollten direkt zu Beginn größere Summen notwendig sein, steigen wir aber auch gerne direkt zusammen ein. Immer auf die individuelle Situation bezogen. Aber man sieht, von der Zusammenarbeit können alle Seiten, Business Angel, Startup als auch wir auf unterschiedliche Weise profitieren.

Kannst du uns ein Beispiel geben?

Bei unserer ersten Beteiligung haben wir als Fondsmanagement eine intensive Prüfung des Startups durchgeführt. Unsere Erkenntnisse und Einschätzungen haben wir mit zwei in dieses Projekt involvierten Business Angeln geteilt und diskutiert. In der konkreten Finanzierung hat der Technologiefonds zwei Drittel und die beiden Business Angel zusammen ein Drittel in das Startup investiert. Bei der Umsetzung haben wir uns dann beispielweise alle zusammen auf einen gemeinsamen Beteiligungsvertrag geeinigt. Hier konnten wir die passenden Rechtsanwälte vermitteln, die tagtäglich Beteiligungsverträge für Startups erstellen und hier eine hohe Expertise auf diesem Feld mitbringen.

Ihr plant das Fondsvolumen aufzustocken. Kannst du uns bereits Informationen zur zweiten Fondsrunde geben?

Gestartet sind wir ja im September mit den drei Investoren Sparkasse Paderborn-Detmold, NRW.Bank und der PHOENIX CONTACT Innovation Ventures GmbH, die uns insgesamt 13,3 Mio. EUR zur Verfügung gestellt haben. Als Fondsmanagement haben wir jetzt bis Ende Februar 2019 Zeit, weitere Investoren von dem Fonds und unserem Vorgehen zu überzeugen und am Ende in uns zu investieren. Da laufen derzeit viele Gespräche mit ostwestfälischen Industrie-und Mittelstandsunternehmen, mit Finanzinvestoren aber auch Privatpersonen, die alle ein hohes Interesse am Technologiefonds OWL zeigen. Wir sind daher sehr optimistisch, die angepeilten 25 Mio. EUR zu erreichen. Über erste konkrete Fortschritte werden wir bereits sehr absehbar berichten können.

Vielen Dank für das Interview, Stefan.

Weitere Informationen unter: www.technologiefonds-owl.de

Konstruktum Paderborn garage33 TecUP

Konstruktum sucht Verstärkung: Java Entwickler (m/w)

Konstruktum Paderborn garage33 TecUP
Das Paderborner Startup Konstruktum verfolgt das Ziel eine Baumanagement-Plattform zu entwickeln, die eine neuartige und kooperative Arbeitsweise in der Baubranche ermöglicht. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sucht Konstruktum einen Java Entwickler (m/w). Angaben zu erforderlichen Qualifikationen und weitere Informationen sind der Stellenausschreibung zu entnehmen.
garage33 TecUP Universität Paderborn

Studentische Hilfskraft (m/w) gesucht

Echte Referenzen parallel zum Studium?

TecUP sucht zu Januar 2018 eine studentische Hilfskraft (m/w) für die Bereiche Netzwerkmanagement und Veranstaltungen.

Eure Aufgaben:

  • Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung von Startup- und Netzwerk-Events
  • Erstellung und Verbreitung von Marketingmaterial für unsere Angebote (Ideenwettbewerb, Vorträge, Workshops)
  • Unterstützung bei Back Office-Tätigkeiten
  • Verfassen redaktioneller Beiträge für unsere Homepage und Social Media-Kanäle

Unsere Anforderungen:

  • Grundkenntnisse in Adobe Illustrator, Indesign und Photoshop
  • Erste Erfahrungen mit WordPress wünschenswert
  • Selbstständiges und zuverlässiges Arbeiten, hohe Einsatzbereitschaft
  • Begeisterung für das Thema Startups
  • IT-Affinität, Kreativität und Teamfähigkeit
  • Längerfristige Tätigkeit am Institut bevorzugt

Eure Vorteile:

  • Spannende Einblicke im Bereich Entrepreneurship
  • Abwechslungsreiche und fordernde Aufgaben
  • Angenehmes und motivierendes Arbeitsumfeld in einem jungen, dynamischen Team
  • Flexible Arbeitseinteilung

Interesse? Kurze Bewerbung (ggf. mit Arbeitsprobe) bis zum 08.12.2017 direkt an .

garage33 TecUP Universität Paderborn

Customer Support Wizard – KAAVE sucht eine studentische Hilfskraft (m/w)

Wer sind wir?

KAAVE ist ein schnell wachsendes, international agierendes E-Commerce Start-Up aus Paderborn. Über Online Marktplätze vertreiben wir unter unseren eigenen Marken (720°DGREE, PetPäl, MAGNOOS & mosoobamboo) hochwertige Produkte in den Bereichen Lifestyle, Haustier und Sport.

Wir bieten unseren Kunden durch unsere Produkte und unser einzigartiges Kundenbegeisterungs-Team einen Service, der seinesgleichen sucht – tausende 5-Sterne Bewertungen sprechen für sich. Die Begeisterung unserer Kunden motiviert uns täglich aufs Neue, uns und unsere Produkte zu verbessern und bildet die Grundlage unseres Erfolgs.

Wieso KAAVE?

  • Hohe Flexibilität: Arbeite von zuhause und/oder in unserem modernen Büro in der „garage33“ (Projekt der Uni und der Stadt Paderborn) – hier ist Start-Up-Atmosphäre garantiert!
  • Abwechslungsreiche Aufgabenbereiche: Wachse mit uns in neue herausfordernde Aufgaben
  • Bringe deine Ideen ein und setze diese selbstständig um
  • Mitarbeit in einem jungen und aufstrebenden Team, flache Hierarchien und lockere Strukturen
  • Lerne alles rund um das Thema E-Commerce kennen
  • Ausgezeichneter Kaffee, Tee und Getränke sind im Büro inklusive

Deine Rolle

  • Eigenständige Beantwortung von Kundenanfragen per Mail
  • Kompetente Beratung und Betreuung von Kunden per Telefon
  • Weiterentwicklung der Qualität der Kundenerfahrung durch Standardisierung von Antworten, der FAQs und Helpcenter-Inhalte sowie des After Sales Review- und Content-Management
  • Dokumentation von Qualitätssicherungsmaßnahmen & Mängeln aus Kundenanfragen
  • Mitarbeit im Tagesgeschäft

Deine Fähigkeiten

  • Du bist motiviert, kreativ & selbstständig
  • Du schreibst und sprichst Deutsch & Englisch fließend – eine weitere Fremdsprache wie Italienisch, Französisch oder Spanisch wäre ein Plus
  • Du bringst idealerweise dein eigenes Notebook mit
  • Ausgeprägte Kontakt- und Kommunikationsstärke
  • Ein hohes Maß an Kundenorientierung

Du bist…

  • neugierig, wissbegierig und lässt dich von Rückschlägen nicht aus der Spur bringen?
  • jemand der Dinge proaktiv angeht und diese zu Ende bringt?

Dann sende uns bitte deine Bewerbung per E-Mail mit dem Betreff “Bewerbung Kundenbegeisterung KAAVE” (Anschreiben, Lebenslauf, verfügbare Stundenanzahl) an . Auch bei Rückfragen stehen wir dir gerne per E-Mail zur Verfügung.

Wir freuen uns auf dich!

Dein KAAVE-Team!

 

 

Prof. Dr. Rüdiger Kabst wird als einer der führenden HR-Köpfe 2017 ausgezeichnet

Am Mittwoch, 15. November, wurde Prof. Dr. Rüdiger Kabst, Vizepräsident für Technologietransfer und Marketing sowie Leiter des Technologietransfer- und Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn (TecUP) und Lehrstuhlinhaber für International Business – im Rahmen des Haufe Talent Management Gipfels in Berlin – von der Fachzeitschrift Personalmagazin als einer der führenden HR-Köpfe 2017 ausgezeichnet.

Alle zwei Jahre erstellt die Redaktion des Personalmagazins eine Liste der „40 führenden HR-Köpfe“, in diesem Jahr bereits zum achten Mal. Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten in den Kategorien Manager, Wissenschaftler und Berater. „Im Unterschied zu anderen Awards wollen wir nicht drei Superstars auszeichnen, sondern 40 Persönlichkeiten. Damit signalisieren wir, dass es eine breite Gruppe von Leuten gibt, die das Personalmanagement voranbringen“, erklärt Reiner Straub, Herausgeber des Personalmagazins.

Kabst wird insbesondere für seine Rolle als „Brückenbauer“ zwischen den beiden Welten der Wissenschaft und Praxis geehrt. Mit seiner Auszeichnung 2017 ist Kabst bereits zum fünften Mal in Folge im „who is who“ des deutschen Personalwesens vertreten. Maßgeblich für die Beurteilung war das Wirken in den letzten zwei Jahren.

Für die Aufnahme in die Liste müssen die Anwärter verschiedene Kriterien erfüllen. Aus den Einreichungen der Leser und den Recherchen der Redaktion entstand eine Nominierungsliste von 100 Personen, die auf Grundlage folgender Kriterien durchgecheckt werden: Exzellenz im Fachgebiet, Einfluss auf Meinungsbildung in HR, Promotor eines Themas und Machtfaktor in der Branche.

Foto (TecUP): Prof. Dr. Rüdiger Kabst.

TecUP OWL Startup Pitch garage33

OWL Startup Pitch 2017 in der garage33

Am Freitag, 10. November, fand der dritte „OWL Startup Pitch“ in der garage33 statt. Sechs kapitalsuchende Startup-Teams hatten die Gelegenheit, ihre Geschäftsidee vor Privatinvestoren und Business Angels zu pitchen und entscheidende Kontakte zu knüpfen. Die Veranstaltung wurde vom Technologietransfer- & Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn (TecUP) und der Sparkasse Paderborn-Detmold initiiert.

„Der OWL Startup Pitch bietet eine ausgezeichnete Plattform, um Investoren – bestmöglich – mit Startups zu vernetzen“, betonte eingangs Prof. Dr. Rüdiger Kabst, Vizepräsident für Technologietransfer und Marketing der Universität Paderborn sowie Leiter des TecUP. Gemeinsam mit Hubert Böddeker, Geschäftsleitung der Sparkasse Paderborn-Detmold, begrüßte er die Startup-Teams sowie die zahlreich erschienenen Privatinvestoren und Business Angels am Freitagabend in der garage33 und gab den Startschuss für die jeweils sechsminütigen Unternehmenspräsentationen.

Dann hieß es „Ring frei“ in der Arena der garage33 – die ausgewählten Startup-Teams „Viafly“ (intelligente Drohnensysteme), „BauBuddy“ (digitaler Helfer im Handwerk), „exatrek“ (automatisierte Maschinendaten-Dokumentation), „Intab Pro“ (intelligente Absatzprognose für das Bäckerhandwerk), „Khador“ (kundenindividuelle und sprachgesteuerte Lautsprecher) und „TeamZapp“ (smarte Telefonkonferenz) hatten die Chance, ihr Unternehmen vor einem exklusiven Kreis von Privatinvestoren und Business Angels zu präsentieren. Während der direkt anschließenden Diskussionsrunden standen insbesondere das Wachstumspotential, der Kapitalbedarf und weitere Details zur Technologie im Interessenfokus der Investoren.

Nach dem offiziellen Veranstaltungsteil stellten sich die Startups, an Informationsständen, den weiteren Fragen der Privatinvestoren und Business Angels: in entspannter Atmosphäre konnten alle Beteiligten Kontakte knüpfen, sich über potentielle Partnerschaften unterhalten und weiterführende Gesprächstermine vereinbaren.

Viafly-Gründer Wolf-Henning Ohly zieht ein positives Fazit des Abends: „Wir haben heute bei den Investoren das Interesse für Viafly geweckt und vielversprechende Kontakte geknüpft. Der OWL Startup Pitch hat sich für uns in jedem Fall gelohnt.“

TecUP OWL Startup Pitch garage33

Foto (Universität Paderborn, TecUP, v.l.): Jan Loddenkemper (BauBuddy), Philipp Jorek (TeamZapp), Philipp Bednarek (Intab Pro), Christoph Bach (Intab Pro), Wolf-Henning Ohly (Viafly), hinten v.l. Nikolai Soentgerath (Khador), Stephan Fischer (Khador), Christian Klarhorst (Khador), Dietrich Kortenbruck (exatrek) und Alexander Kurte (exatrek).

Innovationslabor OWL TecUP Vogt

NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart überreicht Förderbescheid für InnovationslaborOWL

Am Freitag, 27. Oktober, überreichte Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, in Düsseldorf den offiziellen Förderbescheid für das Projekt „InnovationslaborOWL“ an Dr. Sebastian Vogt, Geschäftsführer des Technologietransfer- und Existenzgründungs-Centers der Universität Paderborn (TecUP), der den Bescheid stellvertretend für die beteiligten Hochschulen des Campus OWL Universität Paderborn, Universität Bielefeld, Hochschule Ostwestfalen-Lippe und die Fachhochschule Bielefeld entgegennahm. Das InnovationslaborOWL wird über einen Förderzeitraum von drei Jahren mit rund 1,3 Millionen Euro gefördert.

„Ziel des Kooperationsprojektes ist es, OWL als Gründer- und Hightech-Standort weiter zu stärken“, erklärt Pinkwart. Das Innovationslabor OWL spricht an den Standorten Bielefeld, Detmold, Gütersloh, Höxter, Lemgo, Minden, Paderborn und Warburg eine Zielgruppe von rund 65.000 Studierenden und Wissenschaftler/-innen an. Im Rahmen des Projektes werden drei Kohorten von Start-ups über jeweils zwölf Monate qualifiziert, um so erfolgreiche Geschäftsideen zu entwickeln und in die Umsetzung zu bringen. Die Gründungsprojekte sind auf die vier Hochschulen verteilt und werden vor Ort durch Teams qualifizierter Coaches betreut. Insgesamt sollen hierdurch bis zu 45 Start-ups bzw. bis zu 100 Gründer/-innen betreut werden.

„Die starke Vernetzung der Hochschulpartner im InnovationslaborOWL wird vor allem Vorteile für Gründerinnen und Gründer generieren, da sie von den Stärken aller OWL Hochschulen profitieren können“, so Vogt.

Die Know-how-Vermittlung des InnovationslaborOWL erfolgt anhand eines umfangreichen Programms aus zielgerichteten Trainingseinheiten, die den Start-ups je nach Reife und Bedarf bereitgestellt werden. Darüber hinaus können sich die Gründerinnen und Gründer bei hochschulübergreifenden Netzwerktreffen untereinander austauschen und Kontakte zu externen Kooperationspartnern aus der gesamten Region OWL aufbauen. Jedem Start-up wird entsprechend der geplanten Entwicklung ein Markt-Mentor vermittelt. Hierbei handelt es sich um eine erfahrene Führungspersönlichkeit aus der Region, die den Entwicklungsprozess der Gründerinnen und Gründer über zwölf Monate hinweg begleitet und neben fachlicher Kompetenz, auch das persönliche Netzwerk mit einbringt.

„Die Förderung von Start-ups und jungen Gründern ist ein wichtiger Baustein für die gute wirtschaftliche Entwicklung einer Region. Die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft trägt maßgeblich dazu bei, innovative Produkte, Prozesse oder Geschäftsmodelle auf den Markt zu bringen“ erklärt Vogt.

Das InnovationslaborOWL wird neben der starken Einbindung in die regionalen Gründernetzwerke, vor allem an den beteiligten Partnerhochschulen, maßgebliche Synergieeffekte erzielen und gemeinsame Strukturen, Maßnahmen und Angebotsformate zur Gründungsförderung schaffen.

Innovationslabor OWL TecUP Vogt

Foto (TecUP, v.l.): Dr. Sebastian Vogt, Geschäftsführer von TecUP, und Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart.